Ein leuchtend weißer Metallrahmen in Form von Spielfeldumrissen markiert den Eingang zur Terrasse der Sporthalle an der Hertabrücke. Wie eine in die Luft gemalte Skizze, deren Linien die Sphäre des Spiels begrenzen, fungiert die Stahlkonstruktion als begehbares Tor, das beim Betreten und Verlassen des Sportbereichs durchquert wird und den Übergang zwischen Alltag und Sport markiert.
Durch ihre klare, reduzierte Formensprache ist die Arbeit bereits von weitem sichtbar und prägt die Identität des Gebäudes. Gleichzeitig lässt die abstrakte Geste Raum für vielfältige Interpretationen – die Linienführung kann als Spielfeldbegrenzung, als räumliche Zeichnung oder als symbolische Schwelle gelesen werden.