Leichte Sprache
Kunst am Bau
In Neukölln gibt es neue öffentliche Gebäude.
Zum Beispiel Schulen oder Jugend-Zentren.
Künstler machen Kunst-Werke für die Gebäude.
Die Kunst-Werke zeigen:
Das ist das Gebäude.
Die Kunst-Werke können drinnen sein.
Oder sie können draußen sein.
Darum heißt es:
Kunst am Bau.
Kunst am Bau bedeutet:
Kunst an Gebäuden.
Das kann verschiedene Formen haben.
Zum Beispiel:
- Skulpturen
- Wand-Malereien
- andere Kunst-Werke
Diese Kunst-Werke sind oft fest an den Gebäuden.
Manchmal sind sie auch nur für kurze Zeit da.
Kunst am Bau ist anders als Kunst im Museum.
Sie steht meistens draußen.
Zum Beispiel auf Straßen oder Plätzen.
Öffentlicher Raum sind Orte für alle Menschen.
Zum Beispiel:
- Straßen
- Parks
Dort kann jeder Kunst sehen.
Die Kunst kostet nichts.
Kunst am Bau ist Kunst an Gebäuden.
Diese Kunst ist für alle Menschen da.
Sie gehört zur Bau-Kultur.
Bau-Kultur bedeutet:
Alle Gebäude und Straßen in einer Stadt.
Städte brauchen eine gute Planung.
Das bedeutet:
Jemand muss vorher überlegen.
Wo sollen die Häuser stehen?
Wo sollen die Straßen sein?
Die Stadt soll schön werden.
Dann fühlen sich die Menschen dort wohl.
Kunst kann dabei helfen.
Kunst macht eine Stadt schöner.
Darum fühlen sich die Menschen besser.
Kunst im Stadtraum
Kunst im Stadtraum steht im öffentlichen Raum.
Sie gehört zur Bau-Kultur.
Kunst im Stadtraum ist nicht an ein Gebäude gebunden.
Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum sind wichtig für die Stadt.
Viele Menschen haben so einen leichten Zugang zu Kunst.
Die Menschen lernen etwas über die Orte und Gebäude mit Kunst.
Die Geschichte der Orte ist oft wichtig.
Man kann über die Kunst nachdenken.
Man kann mit anderen darüber sprechen.
Wer bezahlt Kunst am Bau
Die Stadt oder die Bezirke bezahlen Kunst am Bau.
Der Bezirk bezahlt, wenn er baut.
Die Stadt bezahlt, wenn sie baut.
Wer macht die Wettbewerbe
Der Bezirk macht oft die Kunst-am-Bau-Wettbewerbe.
Dafür gibt er Geld aus.
Wie viel Geld gibt es
Bei Bau-Kosten unter 1 Million Euro gibt es 2 Prozent für Kunst.
Mindestens sind das 3.750 Euro.
Bei Bau-Kosten über 1 Million Euro gibt es 1 Prozent für Kunst.
Mindestens sind das 10.000 Euro.
Kunst-am-Bau-Wettbewerb
Es gibt immer einen Wettbewerb für Kunst am Bau.
Künstler und Künstlerinnen schicken ihre Entwürfe ein.
Eine Gruppe von Fachleuten entscheidet, welcher Entwurf gewinnt.
Organisation vom Wettbewerb
Die Stadt oder Bezirke bezahlen die Kunst am Bau.
Sie organisieren den Wettbewerb.
Zuerst gibt es eine Auslobung.
Das heißt, der Wettbewerb wird öffentlich bekannt gemacht.
Die Verantwortlichen heißen Auslober und Ausloberinnen.
Sie sagen: Es gibt einen Neubau.
Dafür soll es Kunst am Bau geben.
Die Künstler und Künstlerinnen bekommen alle Informationen zum Bau.
Diese Informationen heißen Auslobungsunterlagen.
Die Künstler und Künstlerinnen müssen wissen, wie der Bau aussieht.
Sie müssen wissen, was der Bau kann und wofür er ist.
Manchmal sind die Informationen nicht genug.
Die Künstler und Künstlerinnen können Fragen stellen.
Das nennt man Rückfragenkolloquium.
Die Antworten helfen den Künstlern und Künstlerinnen.
Sie können sich bessere Ideen für das Kunstwerk machen.
RPW 2013
RPW heißt Richtlinie für Planungs-Wettbewerbe.
Die Regeln heißen RPW 2013.
Die Regeln machen die Wettbewerbe fair.
Die Regeln sagen, wie die Wettbewerbe laufen.
Sie sagen, was in der Auslobung steht.
Die Auslobung sagt, was man machen soll.
Die Regeln sagen, warum es ein Rückfragen-Kolloquium gibt.
Das ist ein Treffen für Fragen.
Die Regeln erklären die Arten von Wettbewerben.
Es gibt einphasige und zweiphasige Wettbewerbe.
Es gibt offene und nicht-Offene Wettbewerbe.
ABau II 130
ABau ist eine Sammlung von Regeln.
Sie gilt für öffentliche Bauten in Berlin.
Die Regeln sind keine Gesetze.
Die Berliner Verwaltung hat sie gemacht.
Im Abschnitt II 130 geht es um Kunst am Bau und im Stadtraum.
Die Regeln gibt es seit 1979 in Westberlin.
Seit 1990 gelten sie für ganz Berlin.
Die Regeln sagen, wie viel Geld für Kunst am Bau ausgegeben wird.
Sie sagen auch, wer über die Kunst entscheidet.
Kunst-Kommission Neukölln
Die Kunst-Kommission gehört zum Bezirks-Amt Neukölln.
Sie ist eine Gruppe von Fachleuten.
Die Fachleute kennen sich mit Bauen und Kunst aus.
Sie beraten und entscheiden nicht.
Sie treffen sich 2 bis 4 Mal im Jahr.
Die Kunst-Kommission sagt, welche Art Wettbewerb es geben soll.
Bei nicht offenen Wettbewerben schlägt das Büro für Kunst Künstler vor.
Die Kunst-Kommission entscheidet, welche Künstler eingeladen werden.