Die Künstlerinnen Nuray Demir und Pia Lanzinger erfroschen den neugestalteten Pavillonplatz im Grünzug im Rahmen von „Gropius‘ Kulturinseln“ als sozialen Resonanzraum mit einer temporären Teestube als künstlerischem Setting. Gemeinsam gesalten sie einen Raum der Begegnung, des Gesprächs und der Gemeinschaft.
Walter Gropius träumte von einer Stadt, die nicht nur Wohnraum bietet, sondern Menschen zusammenbringt. Diesen Gedanken greifen die Künstlerinnen auf und fragen deshalb: Was hält eine Nachbarschaft zusammen? Wer kümmert sich um wen und warum? Wie entstehen Fürsorge und Vertrauen zwischen Menschen, die Tür an Tür oder im selben Kiez leben?
Die Teestube soll ein offener Ort für alle Anwohner:innen werden. Bei einem Glas Tee laden die Künstlerinnen ein, ins Gespräch zu kommen, eigene Fragen und Gedanken einzubringen und gemeinsam darüber nachzudenken, was die Nachbarschaft verbindet, und wie sie sich gegenseitig inspirieren kann. Die Stimmen und Perspektiven der Nachbarschaft sollen zum Kern des Projekts werden.
Die Teestube startet im Juni und ist den ganzen Sommer über präsent. Den Abschluss bildet im September ein großes gemeinschaftliches Picknick – eine Feier der Nachbarschaft unter freiem Himmel, genau dort, wo Begegnung ihren Platz haben soll.
Alle sind eingeladen vorbeizukommen – mit Fragen und Wünschen im Gepäck.